Der Herbst

Ruhe legt sich wie Nebel über mich, hüllt mich sanft in Sicherheit
Ich bin offen, verkrampfe mich nicht,
Liege nur da, mit verhangenem Gesicht.
Komme was wolle, die Versuchung oder die Erlösung
Ich warte, doch erwarte nichts.

So warm bin ich
So weich und unerschütterlich,
Die Augen zu, das Wesen wach
Mit jedem Atemzug nähern sie sich,
Freunde, Erfolge, Engel, Teufel
Ich wehre mich nicht.
Denn die Zeit arbeitet auch ohne und nur für mich
Voller Vertrauen, alles wird gut,

Solange ich atme und tue was gut tut.

Ihr könnt an mir zerren, mich belügen, fortjagen, betrügen
Jeder bekommt etwas in dieser Welt
Und meine Zuversicht
Mitten in der Stille
Ist mein Geschenk

An dich.