Wärme

Kalter Herbst, Wind und Nieselregen
Ich flüchte nicht vor der Kälte, nein
Ich nehme eine Decke, und wickle mich ein
Kuschelig, weich, in warmen Tönen
Doch nicht nur die Decke wärmt mich von außen
Ein nettes Gespräch mit zwei vorher Fremden
Ein guter Wille eines Freundes
Ein mutiger Entschluss
In mir selbst
Wärmen mich von innen.
Worte zur falschen Zeit gesprochen, in Ärger, Angst oder gar Hass
Sind wertlos. So halte ich mich zurück, wickle mich in Wärme und lerne
Die Welt aus einem andren Blickwinkel zu sehen, ganz offen, unvoreingenommenen, einfach, wie ich bin.
Manchmal gelingt es, oft auch nicht. Doch ich habe meine Decke, die Liebe ist immer vorhanden, wir können sie spüren, auch wenn wir völlig alleine sind.