What we do in Pride

Der falsche Stolz wartet selbstgefällig in der Ecke,
Jede Schwäche sein Opfer,
Und schützt uns vor dem Erkanntwerden,
Wie eine Maske, vor dem Selbst.
Er ist hartnäckig und stur und wir erkennen ihn an –
Durch das schnelle Urteil, ganz der Maske untertan
Entfremden wir uns.

Ich akzeptiere ihn nicht,
Ich will ihn vertreiben,
Aus der Ecke, aus dem Gesicht, aus dem Herzen.
Ich will ihn wegwischen, den trüben Film der Wahrnehmung,
Will ihn vergessen, für immer verbannen.

Doch er kommt wieder, immer wieder kriecht er hervor,
Der Rauch, der wohlige Nebel, der uns einhüllt, unsichtbar aber deutlich zu spüren.
Er legt sich wie ein Schatten bequem auf Gut und Böse,
Und da bleibt er liegen.

Wie kann ich es verhindern, das ewige Rad der Gleichgültigkeit,
Wie kann ich ihn aufhalten, den Dunst, den Schleim?
Ich trete aus, aus dem Raum, aus seinem Reich.
Ich sehe klar
Und bleibe frei