Wien bei Nacht

Ich spüre die Luft und fühle mich lebendig
Ich sehe die Lichter der Nacht
Die Menschen sind daheim
Wo sie sein können wie sie seien
Sehe die Teenies
Sie rotten sich zusammen
Alle auf der Suche nach dem selben
Und endlos weit voneinander entfernt
Sehe die alten Menschen, mühselig gehen auch sie ihrer Wege, sie mögen langsam sein doch umso wissender
Sehe die Bäume, Blätter rascheln im Wind, an einem Ort verwurzelt, was sie wohl schon gesehen haben?
Sehe die Menschen, die um diese Zeit geschäftig sind, sie geben mir Sicherheit
Ich bin Teil dieses Gefüges
Egal wie sehr ich mich verwehre
Ich bleibe stehen
Lasse die Welt einige Momente um mich herumschwirren
Ehe ich wieder eintauche
In meinen Weg, meine Reise ins Unbekannte
Ich gehe frohen Mutes
Und einen kleinen Schritt reicher