2000 years of punishment

I wish there were no rules

No rules at all.

Just common sense, local courts of consequence and personal responsibility.

Everyone should just fucking do what they want as long as they don’t hurt anyone.

You might think everyone would steal the shoes of another and run around killing people. If you think that, it proves the point. Because it’s not true that people can’t judge on their own what’s right or wrong. But it soon will be when they are treated like sheep-like minors without brains and common sense.

In what way do fines and punishments help? They don’t help at all. Do they really deter more people than they push?

What if there was a place you could go to if you’re offended by someone that’s not the police? That doesn’t mean that person gets sanctioned and that’s it? What if you could just talk to someone and then this someone would find help. Psychological help, a dog trainer for an annoying dog, a mediator, a specialist, or they would just speak to the offender. He would have the opportunity to stop the behaviour without being treated like a criminal. And also, if it was something really bad, those people could find a proper consequence. A just consequence. Like helping out in a rehab facility for drug dealers. Wouldn’t that make sense? And it wouldn’t at all be about punishment. Because punishment doesn’t get anyone anywhere. Yes, even in the case of beaten wives, even in the case of murder. Why not get them out into nature, let them decompress, let them heal. Or, better asked maybe, what to punish them for – for what goal I mean, for what means?

The law is always behind anyway. There’s people who, in all ways you can look at it, do something really bad. An example: someone throws tons of pesticides into the Danube. Now, at court, some expert would have to assess the impact on the environment. The concentration measured, obviously downstream, after detection, so maybe after months, would be below threshold for environmental hazard. Of course it will be because the Danube is such a huge river – no matter what you throw in it, it will be diluted to almost nothing before it even leaves the county. So the lawyer would say there is no harm. And no one could say anything against it. And the person who did it would suffer no consequence at all. That’s how our legal system works now.

Quarantine … I must not leave the flat. Not at all. Not for walking the dog, not in the middle of the night, not by car through the garage, not at all. With a dog, it’s impossible. They need to get out. And the times when they need to get out can only be planned to a certain extent. So I must become a criminal. Although I do nothing wrong, by going to places without people, by wearing a mask in the building, by walking him in the night. But there’s no room for that.

I think people, most people, are perfectly capable of making proper, considerate decisions. But the system isn’t made for them. It’s made for the few assholes that don’t give a shit.

When you’re being followed by someone the police can’t do anything until he hurts you. Wow. Why isn’t there someone who can do something BEFORE???

 

From wikipedia:

Erziehungswissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wörterbuch der Erziehung von 1997 hält Strafe grundsätzlich für ein ungeeignetes Erziehungsmittel. Strafe könne eine Zeit lang ein bestimmtes Verhalten unterdrücken, es aber auf lange Sicht nicht beseitigen. Als Revanche eigne sich Strafe nicht. Strafe bewirke aggressives Verhalten, Groll, Misstrauen, Hass und Rebellionsneigung; sie verfehle damit ihre Intention. Strafen hätten folgende grundsätzliche Makel:

  • Strafen sagen nichts über die notwendige Verhaltensänderung.
  • Strafen würden häufig im Affekt gegeben, was für schlechte intellektuelle Durchdringung des Problems bedeute.
  • Der thematische Zusammenhang fehle.
  • Strafen drängten den Bestraften zu oft in den Zusammenhang von Frustration und Aggression.
  • Strafen haben unabsehbare emotionale Nebenwirkungen.[17]

Euroschein

There’s things that everyone loves, like Le petit prince. Everyone loves the little prince.

And there’s things that not everyone loves, like Michael Jackson’s music. Ok it’s got some nice beats, some of it, but at the latest when he started singing cheesy stuff like „heal the world“ and „we are the world“, that just felt wrong. Now we know he’s a convicted offender. Still they call him the King of Pop. Wonder how the victims feel about that.

The little prince used to be on the 5 francs – the banknote with the lowest value, but the most often used and seen one. The French bank showed elegance with this. I wish the petit prince would have stayed, on a euro. Instead they chose to put bridges and other boring shit on them so no-one would complain. Yes, there’s almost nothing that no-one complains about. I think no-one would have complained about the little prince. Because the little prince is so pure, lovely and authentic that it doesn’t matter at all that he’s a French symbol. He is a global symbol. Maybe there’s some kind of global swarm intelligence. Cause somehow, people feel that paying homage to Michael Jackson is wrong. It just takes time. And there are things that everyone feels they’re right, like the petit prince.

Schlafzimmer

Sogar im Schlafzimmer regiert das Patriarchat/ist alles auf die Bedürfnisse des Mannes zugeschnitten:

„Die Schlafforschung geht da-
von aus, dass die Urmenschen in Gruppen schliefen, um
sich sicher und geborgen zu fühlen. Der heutige Schlaf-
platz des Mannes
– nämlich an der Seite der Frau – gehörte früher dem jüngsten Kind, über das die Mutter in
der Nacht wachte. Der moderne Mann schläft also wohl-
behütet neben seiner Partnerin, während diese bei jeder
größeren Bewegung in Alarmbereitschaft gerät.
»Frauen schlafen wesentlich besser, wenn niemand ne-
ben ihnen im Bett liegt. Sie sind empfindlicher und wer-
den schneller wach mit einem Mann neben sich. Wenn
es ums Schlafen geht, sind Männer robuster«, erklärt Di-
plom-Psychologe Michael H. Wiegand, Leiter des Schlaf-
medizinischen Zentrums der Technischen Universität
München. Männer dagegen schlafen tiefer und besser,
wenn sie neben ihrer Frau oder Freundin liegen.“

Christiane Rösinger

Weihnachten is geil

Es erinnert uns daran, was glücklich macht.

Denn alles, was zu Weihnachten aufgeführt wird, isses nicht.

 

Ich bin so dankbar für die schönen Momente in der Weihnachtszeit, und die finden ausschließlich vor Weihnachten statt. Kerzen anzünden, Punsch trinken, keksis machen und niemandem schenken sondern selber essen, musizieren, weihnachtslieder, am besten gemeinsam, Christbaumschmuck selber machen, Geschenke kaufen.

Irgendwann..so paar Tage vor Weihnachten artet es dann aus, man weiß nicht mehr was man wem schenken wollte, hat man vielleicht wen vergessen? Is das zu wenig? Hätte man mehr ausgeben sollen? Hätte man nicht den Nachbarn auch noch was besorgen sollen? Und den Leuten aus’m Verein? Ogöttin

Und einpacken..dann geht just das tixo aus..jedes Jahr zu Weihnachten geht das scheiß Tixo aus!

Zur Bescherung scharren die Kinder nur in den Startlöchern für’s Geschenke aufreißen. Keinen Ton bringen sie raus bei den Liedern vor geschenkegier. Dann endlich Bescherung. Es sind total liebe Sachen dabei, die einen wirklich erfreuen, und ein paar andere, aber nichtsdestotrotz sind Geschenke super. Dann überfrisst man sich, wie jedes Jahr. Dann schafft man es, noch ein paar Zeilen eines Buchs zu lesen, und eins von 15 Spielen mit den Kindern zu spielen, und dann is’ vorbei. Es is so schnell vorbei. Man fragt sich ob nicht ein Geschenk gereicht hätte. Ob man überhaupt so ein Festmahl braucht. So viel Arbeit und dann isses so schnell vorbei.

Und die schönen Momente:  Geschenke schenken und aufreißen, den Christbaum einfach nur anschauen, spielen, viel zu kurz, viel zu kurz.

Bescheidenheit

Bescheidenheit ist eine Tugend. Aber nur für Frauen.

 

Die eigenen Bedürfnisse hinter die der anderen stellen, das bedeutet jede Form der Beziehung. Aber nur für Frauen. Männer brauchen ja eine Beziehung damit sich jemand um ihre Bedürfnisse kümmert. Nach der Mama. Es ist alles so gut designed. Aber nur gegen die Frau.

Vgl Wertschätzung

That’s life

Ich geb meiner Nichte den Mac, völlig klar.

Ich gehe zu meiner Schwester, aber werde nicht essen.

Ich besuche Papa und trinke ein Glas Wein mit ihm.

Ich stress mich nicht vor 12 zum Bahnhof wegen Brahim. 

Ich hab meiner Nichte den Mac gegeben.

Ich war bei meiner Schwester und hab ur viel gegessen.

Ich war bei Papa und er hat gemeint “morgen”.

Ich war um 5 vor 12 beim Bahnhof.

That’s life

Missachtung

Sogar die Hobbies von Frauen sind nichts wert. Das is dann „esoterisch“ oder „unnötig“.

Warum gehen hauptsächlich Frauen Yoga oder besuchen Selbstfindungsseminare?

Weil ihnen dort das begegnet, was in Gesellschaft, Geschichte, Religion, Kultur UND Beruf für Männer gepachtet ist: Wertschätzung.

Ich war heute auf einem Begräbnis. Es war sehr feierlich. Am schönsten war die andächtige Stille. Das gibts nur in der Kirche. Egal ob auf klassischen Konzerten oder im Yogastudio, immer gibts jemanden, der, wenn alle anderen still sind, die Matte neu richten muss, raschelt oder sich räuspert. Immer! Es muss scheinbar so sein. Nicht so in der Kirche. Da war es still. Wunderschön still. Auch der Gesang war schön. Und die Kerzen. So feierlich, die Kirche selbst.. Abgesehen von den vielen Statuen und Bildern von gekreuzigten Männern und anderen Männern. Männer mit Heiligenschein, Männer mit Gefolge. Die Jungfrau Maria als die Eine. Mutter und keine Sünde, die ideale Frau. Bescheiden, immer mit gesenktem Antlitz, in einem Umhang, nichtssagend und vollkommen persönlichkeitslos, die perfekte Frau.

Während der ganzen Messe wurde aber sowieso nur 2x das weibliche Geschlecht erwähnt, und zwar, eh klar, an zweiter Stelle nach Brüdern.
Dafür umso mehr Vater, Gott, Herrlichkeit, Sohn Gottes, Christus, Vater unser, geheiligt werde DEIN Name, usw.! Und das in der Dauerschleife.

Da redet keiner von „esoterisch“, hm.

Als der Sohn der Verstorbenen dann noch seine Mutter als achso bescheiden in den Himmel lobte, „nie drängte sie sich in den Mittelpunkt“, wollt ich nur noch eine rauchen gehen. Das Idealbild der Frau ist immer noch die Mutter, die immer alles schupft und dafür keinerlei Dankbarkeit erwartet. 2021. Und, wenn eine Frau Anerkennung verlangt, dann „drängt sie sich in den Mittelpunkt“. Klar, dass die, die im Mittelpunkt stehen dazu schauen dass das auch so bleibt. Es is ein bissl wie in der Massentierhaltung. „Ja, sie können sich nicht bewegen, aber sie haben ja Stroh. Früher gabs kein Stroh.“ Klar, sie sind nix wert und werden in eine Position gezwungen, in der sie immer abhängig von einem Mann sein werden, aber sie dürfen ja wählen. Reicht das nicht??

Und das Schockierendste an dem Ganzen ist, dass die meisten Frauen das als normal empfinden. Ihre Rolle. Weil hier hat man ja eh keine Wahl. Das beste draus machen war schon immer mitspielen. Dafür wird man am Ende des Lebens auch gelobt. Für‘s sich nicht in den Mittelpunkt drängen.

Die katholische Kirche (die sich selbst blasphemisch als „heilige katholische Kirche“ bezeichnet, arg eigentlich) sorgt schon von der Taufe an dafür, dass ganz klar ist, was „herrlich“ ist, nämlich alles männliche, und was so unwichtig ist, dass es meistens nicht mal Erwähnung findet, nämlich alles Weibliche. Frauen werden dazu erzogen, KEINE, auch noch so geringe, Anerkennung oder Wertschätzung zu verdienen. Nein! Es ist sogar am besten, wenn Frauen darüber froh sind, dass sie keine Wertschätzung bekommen! DAS ist ideal.  Bescheidenheit – danach sollen Frauen streben!

Nebenbei wird auch dafür gesorgt, dass Frauen die einzigen, von denen sie Wertschätzung bekommen würden, missachten bzw. gar nicht erst mit ihnen in Berührung kommen, nämlich: andere Frauen. Das macht auch die Familie, die patriarchale Familie (also fast jede westliche Familie) bzw. die katholische Erfindung der Ehe. Frau soll allein mit den Kindern im Haus sein (am besten eingesperrt, aber das darf man ja nicht sagen) und Töchter sollen zwar studieren und alles aber nur um dann doch zu erkennen, dass das Glück für eine Frau doch die Aufopferung für die Familie ist. Deswegen muss man Töchter auch nicht wirklich ernst nehmen. Hat alles nur Vorteile.

Allein der Ausdruck oder? „Sich in den Mittelpunkt drängen“.. Es ist sowas an der Zeit, dass Frauen sich in den Mittelpunkt drängen! Drängt, es kann gar nicht genug gedrängt werden!! Erst wenn es diesen Ausdruck gar nicht mehr gibt, erst wenn niemand im Schatten derer, die den Mittelpunkt für sich allein beanspruchen, steht, erst dann gilt es nicht mehr zu drängen!

 

Jasmin

“Je weiter der Feminismus geht, desto benachteiligter fühlen sich die Männer, dabei sind sie ja immer noch voll bevorzugt!”

Couldn’t agree more

insta

Insta genießen

Schauen, kommentieren, aufhören

Nicht

Scrollen bis die magischen Worte „keine neuen Beiträge seit Ihrem letzten Besuch“ dastehen. Die ersten Monate auf Instagram wusste ich gar nicht, dass es diese Meldung gibt. Gescrollt hab ich und gescrollt, immer mit der Frage im Nacken „Hab ich das schon gesehen?“ und der Todesgedankenfalle:

„Hab ich was verpasst???!“ 😱

Als ich sie dann zum 1. Mal erreicht habe, die Insta-Ziellinie, war ich so erleichtert und glücklich – „aaaah, alles gesehen von meinen virtuellen Freunden, super, dh ich muss mir keine Sorgen machen dass ich was wichtiges verpasst hab“. Dieses Glücksgefühl musste! Ich wiederhaben. Immer wieder.

Dass ich nicht das einzige Opfer der „Mussallesgesehenhabendamitichnichtsverpasse“ – Phobie bin, bestätigen mir die recht häufig, von bestimmten Personen, gestellten Fragen vollen Entsetzens: „das hab ich eh auf .. gepostet. Hast du das nicht gesehen???!“. Oh ich Unmensch, tatsächlich hab ich natürlich dann genau DEN weltbewegenden Post nicht gesehen, um den sich jetzt alles dreht. Welch Schmach!

Oder

Ich sage einfach „nein, hab ich nicht,“ und lache insgeheim in mich hinein, da sich mein Gegenüber nun als derart phobisch enttarnt hat und trage auf meiner Seelenfriedencheckliste ein ☑️ ein bei

„Habe etwas verpasst und lebe voll in der Realität“ 😁