Tellerrand

Bleib wo du bist
Wenn du willst
Unbeweglich
In der ewig selben Suppe
Voller vorschneller Urteile,
Voller Zweifel, voller Angst
Kochst dahin
Schal und ohne Geschmack
Ohne Würze, leblos, bitter und schleimig
Während ich tanze am Tellerrand
Lachend, voller Leichtigkeit und Esprit
Ich denke an morgen und worauf ich mich freue.
Ich glaube nicht, dass alles gut wird,
Doch ich weiß, dass ich es bin.
Auch wenn kein Tag mich weiterbringt,
Danach folgt immer der nächste, es ist bestimmt.
Und genauso banal, so simpel und selbstverständlich
Kehre ich zurück zu meinem inneren Kind,
Als ich noch nicht gezähmt, gefällig und brav,
Als ich einfach nur war wie ich bin,
Echt und neugierig, manchmal wild.
Was auch immer die Zukunft für mich bestimmt,

Ich gehe hinaus und gebe mich hin.