Zeit der Zunamslosigkeit

In ein paar Jahren schon werde ich vor jetzt mich mahnen
Ich werde die verlorne Zeit zurückverlangen.

Wünschte es sei bald hinter mir
Hoffe auf den Tag, der anders wird.
Wo krank und gesund wieder einen Unterschied heißt
Wo Freizeit Bedeutung hat, und nach Nutzung schreit.

Eine Wand, die nur ich sehe und spüre
Unsichtbar, ungreifbar, eingebildet und müde
Unerreichbar wie das Leben, auf das man von noch weiter hinten blickt
Es tut weh, wenn sogar das Gegenteil nicht berührt jedoch bedrückt.

Wenn jede Leidenschaft bedeutungslos wird, so schnell,
Dass ihr Vergessen nur der Schmerz verstellt,
Der ohne Ursprung für alles Verlorene eintritt,
Zukunft, Gewesenes und jeden weiteren Schritt.

Wenn jede Frage einen nach hinten drückt
Jedes Wort dasselbe zum Verständnis gibt.
Der Mut halbherzig vorgetäuscht
Auch die Hoffnung langsam verraucht.

Lichtblicke lassen einen kurz anders denken
Doch schwach fällt zurück, die sich davon nicht lasst lenken.
Die Auslese folgt einem Prinzip nur,
Und wenn es Tausende sagen, erstickt der Versuch noch mehr.

Rückschläge nur ertragen wollen, wichtige von unwichtigen nicht trennen.
Sie werden mich nie mit vollem Namen kennen.